Energieerzeugung im Kläranlagenablauf – Die PWL Lamellenturbine

23 Jun 2014

Auf der ganzen Welt fließt Wasser in Flüssen, Bächen
Kanälen und auch Kläranlagen in ausreichender Menge, um daraus
elektrische Energie zu gewinnen. Diese Form der Energie ist eine der wichtigsten Beiträge zur erneuerbaren Energie, sie ist CO neutral, bei der Erzeugung entstehen keinerlei gesundheitsgefährdende Schadstoffe. Die Nutzung der Wasserkraft als „erneuerbarer Grundstoff“ hat die Menschheit stets zu Neuentwicklungen herausgefordert.

Im Verlaufe des letzten Jahrhunderts hat sich die Industrie auf die Entwicklung von Turbinen für große Leistungen konzentriert und daher kam es zu keiner Evolution im Bereich der unterschlächtigen Wasserräder. Der ständig
steigende Bedarf an Strom hat dazu geführt Technologien zu forcieren, die auch die Kleinwasserkraft verstärkt nutzen, was wieder zu Überlegungen einer effizienten Nutzung der Wasserräder geführt hat.

Die PWL Lamellenturbine ist basierend auf heutigen Technologien in der Strömungssimulation und den Möglichkeiten in der Edelstahlverarbeitung entwickelt worden und inzwischen in 63 Ländern patentiert bzw. zum Patentz angemeldet.

PWL Lamellen Turbinen werden aufgrund des hohen Wirkungsgrades bei der Übersetzung der Wasserkraft in Drehmoment eingesetzt. Dabei wird das gewonnene Drehmoment von besonders geformten und paketierten, nach innen offenen Lamellen anstatt von geschlossenen Schaufeln in Energie konvertiert.
Die Lamellen Turbine ist aufgrund ihrer soliden Konstruktion im Betrieb äußerst zuverlässig und zeichnet sich durch geringe Wartungs- und Reparaturkosten aus.
Der Einsatzbereich der Lamellen Turbine beginnt bei Fallhöhen von 0,5 m aufwärts.

Zwei Pilotanlagen erzeugen seit Juli 2008 ohne Unterbrechung Strom im 7-Tage/24-Stunden Dauerbetrieb.