PWL Helixsieb HXS zur Gärrestsiebung und -entwässerung

18 Jan 2015

Die Siebung von Gärresten aus der Bioenergieerzeugung bzw. in Biogasanlagen ist verfahrenstechnisch sinnvoll und zudem wirtschaftlich unabdingbar. Gärreste unterscheiden sich in Ihrer Charakteristik naturgemäß je nach Input-Material der Vergärung sehr stark.

Während bei der Vergärung von Gülle und pflanzlichen Produkten im Allgemeinen keine Störstoffe im Gärrest auftreten, so sind andere Anlagenbetreiber gezwungen Kunststoffpartikel und andere Störstoffe zuverlässig zu separieren.

Die jahrelange öffentliche Diskussion um die Ausbringung von Klärschlämmen und Gärresten auf landwirtschaftlich genutzte Flächen und die daraus resultierende Ausbringung vieler Tonnen Kunststoffe hat sich gesetzlich niedergeschlagen.

Die EG-Verordnung 1069/2009 ist inzwischen in nationalen Verordnungen umgesetzt worden. Demnach muss gewährleistet sein, dass eine Behandlung aller alle Stoffe  aus Verarbeitungsbetrieben „tierischer Nebenprodukte…“ durch ein Feststoffrückhaltesystem mit einer maximalen Maschenweite von 2 mm erfolgt ist.

Bisher wurden zur Bewältigung dieser Aufgabe in der Regel Pressschneckenseparatoren aufgrund Ihrer kompakten Bauform eingesetzt. Inzwischen hat sich jedoch gezeigt, dass Pressschneckenseparatoren in der Gärrestsiebung hohe Verschleißteilkosten und  einen intensiven Personalaufwand mit sich bringen.

Die PWL Helixsiebe HXS sowie die PWL Trommelsiebe CFS bewältigen diese Separationsaufgabe hingegen sehr zuverlässig und lassen sich wirtschaftlich ohne nennenswerten Personaleinsatz betreiben. Viele Betreiber verlassen sich seit Jahren erfolgreich auf die PWL Helixsiebe.

Die Helixsiebe bestehen aus der eigentlichen Siebmaschine und einem Behälter zur Aufnahme der Maschine. Die Siebmaschine ruht auf dem Boden des Behälters. Das Medium durchströmt die Siebzone. Grob- und Faserstoffe werden dabei am Sieb zurückgehalten. Bei Erreichen des Einschaltwasserstandes räumt die wellenlose Spirale das Siebgut ab, transportiert es in die Press- und Entwässerungszone und wirft es anschließend direkt in den Container oder ein Folgeaggregat ab. Das Presswasser fließt in das Medium zurück. Die Siebzone wird während des Räumvorganges von der an der Spirale befestigten Spezialbürste gereinigt. Die Förderspirale hat kein Lager im Unterwasserbereich und gleitet im Transportrohr auf auswechselbaren Schleißschienen.

Der Presskorb wird über ein außenliegendes Spritzrohr gereinigt. Ein seitlicher Notüberlaufkasten zur Ableitung des Mediums über einen separaten Stutzen oder hinter das Sieb kann individuell ergänzt werden.

Überzeugen Sie sich selbst von der Leistungsfähigkeit der PWL Helixsiebe, indem Sie mit einem der Anwender sprechen. Wir übermitteln Ihnen gerne die Kontaktdaten.